Horitschon und sein Klima

DAS KLIMA – Mehr pannonisch als atlantisch

Wir liegen ziemlich weit weg vom Atlantik. Sehr oft, vor allem in trockenen Sommern, warten daher die Landwirte sehnsüchtigst auf die Gewitter aus dem Westen. Bis diese aber Horitschon erreichen, haben sie sich meistens schon ausgeregnet. Ordentliche, manchmal sogar recht ausgiebige Niederschläge gibt es immer dann, wenn uns ein beständiges Tief aus Italien erreicht.

weingartenHoritschon

Generell ist unsere Region einem pannonischen Klimabereich, diese Klimagrenze setzt sich übrigens bis nach Belgrad fort. Westlich dieser Linie, die – wie gesagt – auch im Bezirk klimatisch trennt, fallen rund 800 bis 900 mm Niederschlag pro Jahr. Östlich davon wird es zunehmend trockener, manchmal gibt es übers Jahr verteilt nur um die 600 mm. Trotzdem ist diese pannonische Zone, in deren Einflussbereich sich auch Horitschon befindet, fruchtbarer als die illyrische, was mehrere Ursachen hat.

Zum einen ist es wärmer bei uns, mit sehr warmen Sommern und einem Jahrestemperaturmittel von fast 10°C – der Osten des Bezirks Oberpullendorf ist somit auch idealer Standort für Weinbau. Zum anderen bewirkt der etwas höhere Niederschlag im illyrischen Klimabereich des öfteren ungünstige Staunässe in den Böden. Und auch der Boden selbst sowie seine oberflächlichen Verwitterungsprodukte sind in unserer Gegend besser für die Landwirtschaft geeignet als im Südwesten des Bezirkes.

Quelle: Chronik Horitschon (1996)

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