Draisinentour Bein…lang erleben!

Spontane Ideen sind ja was feines. Vor allem wenn man ein abenteuerlustiges befreundetes Paar samt kanadischen Besuch mit an Bord holen kann. Besser gesagt auf die Schienen!

Am 1. Mai 2013 war es dann soweit. Meine allererste Draisenentour stand bevor. Was soll man da alles bloss einpacken? Na gut auf der Strecke ist für das laibliche Wohl gesorgt, aber mindestens eine Literflasche Wasser, Sonnenschutz und ein paar Cracker müssen mit; nicht zu vergessen die Sonnenbrille.

Die Fahrt geht nach einer professionellen Einweisung des Draisinenbeauftragten mit gefühltem Elan in Oberpullendorf los.

Dank des „ungraden“ Tages – dem ersten Mai – fahren wir die 23 Kilometer lange Strecke von Oberpullendorf nach Horitschon. An geraden Tagen radeln,schieben und ziehen sich die Gäste mit Ihren Draisinen in die andere Richtung.

Gefährte gibt es klein und groß; für Paare, Familien und große Gruppen; sogar mit eigenem Bierfass für die Durstigen. Es gibt die von der Bank, eine Polizei-Draisine und die Gemeinde-Werbung. An den dreihundert Sonnentagen im Mittelburgenland sollte man auf jeden Fall reservieren.

Die Sonne strahlt auf uns danieder. Die Freude darüber, unbekanntes Terrain zu erkunden, ist gross. Obwohl die Vorbereitung eindeutig die Ansicht der Höhenmessung dieser Strecke beinhaltete, habe ich verabsäumt meinen Beinen Mitteilung zu machen.

Steigungsprofil

Nach einem ungeübten Winter mit ein bissl Skifahren gab es nach den ersten Höhenzentimetern einen entstehenden Wackelpudding, der – oh Wunder – trotzdem weiterradelte. Durch die erfrischende Brise und die wunderbaren Waldstücke angetrieben ging es zur ersten Labestation, das Magazin in Stoob. Hübsch unter riesigen Sonnenschirmen geschützt in Holz eingekleidet ist es unser erster Durstlöscher. Nach kurzer Pause weitergeradelt, nächster Halt Sankt Martin. Wobei, die Strecke weisst einige Strassenüberquerungen auf. Weit vorher bei Sichtkontakt wird schon munter erörtert, wer denn jetzt als nächstes denn Sprung von der Draisine machen und als Streckenwart dienen darf. Abwechseln ist gefragt, jeder darf mal!

Nach Stankt Martin führen uns die Schienen an Weppersdorf vorbei und wir treffen auf einen Hilfe suchenden Greifvogel, der sich am Flügel verletzt hat. In der Hitze mitnehmen ist nicht möglich, wir haben noch einiges vor uns. Also rufen wir sämtliche Möglichkeiten per Telefon zu Hilfe.

Die letzte gastronomische Einrichtung versprach viel Süßes. Die Bahnhofsbäckerei Lackenbach brachte viel Eistropfen verschmierte Shirts und glückliche Gesichter.

Noch etwas zittrig stieg ich dann mit meiner „Crew“ in Horitschon von Bord.

Ein herrlicher Tag ging zu Ende! Sche war’s mit euch!

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